Die Idee
Überall dort, wo Mädchen, Jungen, Frauen und Männer miteinander agieren, wo sie Verantwortung füreinander übernehmen und Abhängigkeitsverhältnisse eingehen, besteht die Gefahr der Grenzüberschreitung und des Missbrauchs von Machtverhältnissen.
Dazu gehören auch Formen sexualisierter Gewalt, die wie in jedem anderen gesellschaftlichen Bereich auch im Sport vorkommen.
„Wir alle, die wir in der Verantwortung für den Sport stehen, müssen bereit sein, uns mit allergrößter Offenheit und Sensibilität mit diesem Thema zu beschäftigen,“ so Jürgen Steinmetz, der Allgemeine Vertreter des Landrats, der gemeinsam mit Partnern aus Sport und Wirtschaft die Aktion „zeig' die rote Karte“ ins Leben gerufen hat. Die Kampagne, für die mit Stephanie Freifrau zu Guttenberg, Präsidentin der Organisation Innocence in danger e. V., eine prominente Schirmherrin für die Kampagne gefunden wurde, richtet sich an verantwortliche Personen in Sportvereinen, an Trainer und Übungsleiter sowie an Kinder und Jugendliche und deren Eltern.
Mit Plakataktionen, Buttons und der roten Karte wird in der Öffentlichkeit das Bewusstsein und die Sensibilität für eine gewaltfreie Atmosphäre geschärft. Darüber hinaus bieten Info- und Fortbildungsveranstaltungen Möglichkeiten der kritischen Auseinandersetzung mit diesem häufig tabuisierten Thema und nicht zuletzt helfen kompetente Ansprechpartner mit Rat und Unterstützung weiter.



